- Alle
- Japan
- Taiwan
- Südkorea
- Vietnam
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (Uni Jena) ist eine der ältesten und traditionsreichsten Universitäten Deutschlands. Sie wurde 1558 gegründet und trägt seit 1934 den Namen des Dichters und Philosophen Friedrich Schiller, der hier von 1789 bis 1799 lehrte. Die Uni Jena liegt in der Universitätsstadt Jena im Bundesland Thüringen. Heute zählt sie rund 18.000 Studierende und bietet ein breites Fächerspektrum von den Geistes- und Sozialwissenschaften über Naturwissenschaften bis hin zu Medizin und Rechtswissenschaften. Die Universität ist national wie international gut vernetzt und versteht sich als forschungsstarke Institution mit gesellschaftlicher Verantwortung.
- Der BA-Studiengang „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ kann sowohl als Kernfach als auch als Ergänzungsfach studiert werden.
- Der MA-Studiengang besteht seit 2002. Er wurde im Jahr 2006 als einer der 10 besten internationalen MA-Studiengänge Deutschlands ausgezeichnet. Ab 2026 wird er mit einem aktualisierten Curriculum angeboten.
- Mit einem Angebot als Drittfach Deutsch als Zweitsprache (Erweiterungsprüfung Lehramt Gymnasium) ist der Fachbereich auch an der Lehramtsausbildung an der Uni Jena beteiligt.
- Im Rahmen der Europäischen Hochschulallianz EC2U koordiniert das Institut den MA-Studiengang „European Languages, Cultures and Societies in Contact“ an der FSU Jena.
- Gemeinsam mit dem Goethe-Institut bietet der Fachbereich das berufsbegleitende Weiterbildungsstudium „Deutsch unterrichten“ an.
- Die „Arbeitsstelle für Lehrwerkforschung und Materialentwicklung (ALM)“ fördert lehrwerkbezogene Studien, unterstützt den internationalen Austausch und engagiert sich in der Fort- und Weiterbildung zum Thema Lehrmaterialien. Sie gibt die Zeitschrift JALM heraus.
- Die „Arbeitsstelle Deutsch als Zweitsprache“ widmet sich der Erforschung von Zweitspracherwerbsprozessen, wobei ein Fokus auf der Alphabetisierung zu zugewanderten Personen liegt.
- Die „Forschungsstelle für Lehrendenprofessionalisierung, Unterrichts- und Schulentwicklung in DaF weltweit“ (FLUSS) bündelt Projekte, die sich mit dem Professionalisierungsprozess von DaF-Lehrenden befassen: von der Ausbildung über Fortbildungsmaßnahmen bis hin zur selbstverantwortlichen Weiterentwicklung im Beruf. Bewusst werden dabei auch das Arbeitsfeld und die spezifischen Rahmenbedingungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik in den Blick genommen.
- Auf Initiative des Fachbereichs wurde 2023 wurde das internationale Open-Access-Journal „KONTEXTE – Internationales Journal zur Professionalisierung von DaF-Lehrenden weltweit“ ins Leben gerufen.
National Kaohsiung University of Science and Technology (NKUST)
Die National Kaohsiung University of Science and Technology (NKUST) entstand am 1. Februar 2018 durch den Zusammenschluss der drei renommierten Universitäten: der National Kaohsiung University of Applied Sciences, der National Kaohsiung First University of Science and Technology und der National Kaohsiung Marine University. Als größte technologische Universität Taiwans verfügt die NKUST über fünf Campusse mit einer Gesamtfläche von 216,1 Hektar. Unter dem Motto „Menschlichkeit und gemeinsame Wertschöpfung“ vereint die NKUST die Schwerpunkte Innovation, Unternehmertum und Meerestechnologie.
Das Institut für Angewandtes Deutsch
Gegründet im Jahr 1997, war das Institut für Angewandtes Deutsch der NKUST das erste deutschsprachige Institut an einer staatlichen technischen Universität in Taiwan und ist bis heute der einzige Fachbereich landesweit, der explizit den Fokus auf „Angewandtes Deutsch“ legt. Das Bildungsziel des Instituts ist die Ausbildung von fremdsprachigen Fachkräften mit hoher Praxisorientierung. Das
Curriculum zeichnet sich durch ein innovatives „Drei-in-Eins“-Konzept aus, das die deutsche Sprache mit Betriebswirtschaft und IT-Kompetenz verknüpft.
Akademisches Profil und Lehrerbildung
Neben der fachspezifischen Ausbildung bietet das Institut ein Programm zur Lehrerbildung für die Sekundarstufe an, das Studierende darauf vorbereitet, qualifizierte Deutschlehrer an weiterführenden Schulen zu werden. Im Masterstudiengang, der im Jahr 2000 eingerichtet wurde, liegen die Schwerpunkte auf dem Fachübersetzen sowie auf Deutsch als Fremdsprache (DaF).
Ein besonderes Highlight der internationalen Vernetzung ist die seit 2022 bestehende Germanistische Institutspartnerschaft (GIP-Ostasien). Gefördert vom DAAD, kooperiert das Institut hierbei mit der Universität Jena (Deutschland) sowie Partneruniversitäten in Japan und Südkorea, um die Forschung und Lehre in der Region zu stärken.
Internationale Kooperationen und Testzentrum
Das Institut pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und dem OeAD (Agentur für Bildung und Internationalisierung Österreichs), die beide durch entsandte Lektoren direkt am Institut vertreten sind. Darüber hinaus fungiert das Institut als wichtigstes Prüfungszentrum in Südtaiwan für international anerkannte Zertifikate, darunter der TestDaF sowie die ÖSD B1 Prüfung.
Modernste Infrastruktur
Das Institut setzt konsequent auf digitales Lernen. Den Studierenden stehen spezialisierte Einrichtungen wie ein multimedialer Computerraum, ein Raum für deutsche Kulturkunde sowie moderne Dolmetschkabinen und audiovisuelle Labore zur Verfügung, die eine optimale Vorbereitung auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt garantieren.
Campusleben und Veranstaltungen
Das studentische Leben am Institut ist geprägt von Dynamik und kulturellem Austausch. Jedes Studienjahr bereichern zahlreiche Veranstaltungen den akademischen Alltag:
- Das traditionelle Oktoberfest, das die deutsche Geselligkeit nach Kaohsiung bringt.
- Die Deutsch-Österreichisch-Schweizerische Kulturwoche, die Einblicke in die Vielfalt des deutschsprachigen Raums bietet.
- Der hochschuleigene Wettbewerb für Deutschkenntnisse „Goethe-Cup“.
- Spezielle Wettbewerbe für Oberschüler, die das Interesse an der deutschen Sprache bereits früh fördern.
Hochschule für Sozial- und Geisteswissenschaften der Vietnam Nationaluniversität Ho-Chi-Minh-Stadt (USSH VNUHCM)
Die Deutschabteilung der Hochschule für Sozial- und Geisteswissenschaften der Vietnam Nationaluniversität Ho-Chi-Minh-Stadt (USSH VNUHCM) blickt auf eine mehr als 30-jährige Geschichte zurück. Sie wurde 1992 gegründet und hat sich seither zu einem bedeutenden Zentrum für die Ausbildung von Deutschlernenden in Vietnam entwickelt. Als einzige akademische Ausbildungsstätte für Deutsch als Fremdsprache im Süden Vietnams bietet sie heute ein Standard- und ein Exzellenzprogramm an. Die hohe Qualität des Studiengangs wurde 2023 durch die internationale FIBAA-Akkreditierung bestätigt.
Das akademische Profil der Deutschabteilung umfasst die Schwerpunkte Wirtschaftsdeutsch, Tourismusdeutsch sowie Didaktik-Methodik. Ergänzt wird das Studienangebot durch Lehrveranstaltungen in Sprach- und Literaturwissenschaft, Übersetzen und Dolmetschen sowie interkultureller Kommunikation. Ziel der Ausbildung ist es, Studierende auf berufliche Tätigkeiten in internationalen und deutschsprachigen Kontexten vorzubereiten und gleichzeitig ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken. Darüber hinaus fungiert die Abteilung als Prüfungszentrum für die ÖSD-Sprachprüfungen auf den Niveaustufen A2, B1 und B2 und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Zertifizierung von Deutschkenntnissen in Südvietnam.
Die Deutschabteilung ist international eng vernetzt. Durch die Unterstützung des DAAD, des Goethe-Instituts und des Deutschen Generalkonsulats in Ho-Chi-Minh-Stadt sowie durch Kooperationen mit Hochschulen in Deutschland und Asien erhalten Studierende und Lehrende vielfältige Möglichkeiten zum akademischen Austausch. Zu den Partnerinstitutionen zählen unter anderem die HTWG Konstanz, die Universität Bielefeld, die TU Dortmund, die Jade Hochschule, die Khon Kaen University in Thailand und die Wenzao Ursuline University in Taiwan. Diese Zusammenarbeit umfasst wissenschaftlichen Austausch sowie internationale Lern- und Forschungserfahrungen.
Seit 2025 ist die Deutschabteilung zudem Partner im DaF-Netzwerk Ostasien. Gemeinsam mit Hochschulen aus Deutschland, Japan, Südkorea und Taiwan engagiert sie sich für die Förderung von Deutsch als Fremdsprache in der Region. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vernetzung von Lehrenden und Studierenden, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Entwicklung gemeinsamer Projekte in Forschung und Lehre.
Neben ihrer akademischen Tätigkeit engagiert sich die Deutschabteilung aktiv für die Förderung der deutschen Sprache und Kultur. Ein Beispiel hierfür ist der alle zwei Jahre stattfindende Tag der Deutschen Sprache, der SchülerInnen, Studierende und Deutschinteressierte aus Ho-Chi-Minh-Stadt und darüber hinaus zusammenbringt. Mit Sprachspielen, kulturellen Programmpunkten, Theateraufführungen und Singen Wettbewerben schafft die Veranstaltung einen lebendigen Raum für Begegnung, Austausch und die Begeisterung für die deutsche Sprache.
Darüber hinaus organisieren die Studierenden jährlich das „Oktoberfest“, eine kreative Veranstaltung, die Elemente des traditionellen deutschen Oktoberfests mit der Halloween-Kultur verbindet. Das Fest bietet insbesondere Erstsemesterstudierenden die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, die Gemeinschaft der Deutschabteilung kennenzulernen und sich aktiv in das studentische Leben einzubringen. Gleichzeitig fördert es den interkulturellen Austausch und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Studierendenschaft.
Dokkyo-Universität
Die Dokkyō-Universität hat die größte Abteilung für deutsche Sprache und Kultur in ganz Japan. Sie wurde 1964 von Teiyu AMANO gegründet, einem Philosophen und Kant-Forscher. Die Wurzeln der Dokkyo-Universität sind jedoch deutlich älter und gehen auf den 1881 gegründeten Verein „Dokugaku Kyōkai“ bzw. die 1883 daraus hervorgegangene Vereinsschule für deutsche Wissenschaften (Dokugaku Kyōkai Gakkō) zurück. Die Verbindung der Dokkyo mit der deutschen Sprache und Kultur habt somit eine lange Geschichte und sogar die Abkehr von Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg überdauert.
Heute studieren hier rund 8600 Studierende an 4 Fakultäten mit insgesamt 11 Abteilungen. 30 bis 40 Austauschstudierende besuchen die Dokkyo jährlich.
Die Abteilung für deutsche Sprache und Kultur
Die Deutsche Abteilung ist mit 580 Studierenden und 22 festangestellten Lehrkräften das größte Institut für Deutschstudien in Japan und wurde bereits bei Universitätsgründung 1964 eingerichtet. Die hohe Zahl an Studierenden und Lehrkräften ermöglicht ein breites Angebot an Sprach- und Fachkursen in den Bereichen „Sprache, Literatur, Philosophie“, „Kunst und Kultur“ sowie „Geschichte und moderne Gesellschaft“. Auch das Lernen außerhalb der Kurse wird intensiv gefördert, beispielsweise über externe Deutschprüfungen wie das Goethe-Zertifikat und TestDaF sowie Prüfungs-Vorbereitungskurse für Goethe A2 und B1. Auch die Teilnahme an Sprachkursen während der vorlesungsfreien Zeit kann anerkannt werden, und es besteht die Möglichkeit für einen Studienaustausch an einer von vierzehn verschiedenen Partneruniversitäten im deutschsprachigen Raum. Weiterhin unterstützt die Abteilung die Studierenden beim Absolvieren freiwilliger Praktika und nimmt auch jedes Jahr eine kleine Anzahl DaF-studierender Praktikant:innen aus dem deutschsprachigen Raum auf.
Eine große Besonderheit ist das zweigleisige Curriculum ab dem zweiten Studienjahr: einem „Project Course“ und einem „Liberal Arts Course“. Im Project Course werden auf dem CLIL-Prinzip basierende Sprach- und Fachkurse sowie Seminare in deutscher Sprache angeboten, so dass die Studierenden parallel zum Ausbau ihrer fachlichen Fähigkeiten bis zum Studienabschluss ihre Sprachkenntnisse bis C1 ausgebaut haben sollen. Im japanischsprachigen Liberal Arts Course stehen die fachliche Spezialisierung zu einem über mehrere Jahre gewählten Themengebiet sowie ein breit angelegtes Grundlagenwissen auf verschiedenen Gebieten der Deutschstudien im Fokus.
Campusleben und Veranstaltungen
Die Studierenden genießen eine sehr abwechslungsreiche und interkulturelle Studienatmosphäre. Einige Höhepunkte sind:
- die Willkommensfeier für neue Studierende und Austauschstudierende im April
- ein fünftägiger Oberschüler-Schnupperkurs im Juli
- das Deutschfest mit zahlreichen Veranstaltern, Vorträgen und Ausstellungen Anfang August
- das uniweite Kulturfest im Herbst
- der Deutsch-Redewettbewerb „Amano-Pokal“ im Winter
- das Winterfest der Dokkyō-Universität und der Stadt Soka, „Wellfest“
- und über 100 Clubs und AGs, in denen die Studierenden kulturell, sportlich oder organisatorisch aktiv sein können
Fu Jen Catholic University
Die Universität wurde ursprünglich 1925 von einer Gruppe benediktinischer Mönche als Fu Jen Akademie in Peking gegründet und zwei Jahre später in Fu Jen Universität umbenannt. „Fu Jen” stammt aus den Analekten des Konfuzius: Freunde durch die Künste finden und durch solche Freundschaften Tugend kultivieren. Steyler Missionare (die Gesellschaft des Göttlichen Wortes) übernahmen 1933 die Verwaltung. 1952 wurde die Fu Jen Universität in die Peking Normal University eingegliedert.
Die Gesellschaft des Göttlichen Wortes (SVD) ist eine Ordensgemeinschaft päpstlichen Rechts in der römisch-katholischen Kirche. 1959 wurde die Wiedereinrichtung der Fu Jen Universität in Taiwan vom hiesigen Bildungsministerium genehmigt. 1961 nahm der Masterstudiengang in Philosophie die Rekrutierung auf, und 1963 wurden offiziell Bachelorstudiengänge in drei Colleges eröffnet.
Die FJCU heute
Die FJCU besteht aus 12 Fakultäten und der School of Continuing Education (SOCE). Es werden 50 Bachelor-Studiengänge, 49 Master-Studiengänge, 24 berufsbegleitende Master-Studiengänge, 12 Doktorandenprogramme, 16 SOCE-Bachelor-Studiengänge und ein zweijähriger berufsbegleitender Studiengang angeboten. Die FJCU hat Partnerschafts-Abkommen mit mehr als 400 Institutionen weltweit geschlossen. Derzeit gibt es 26.000 Studierende, mehr als 12.000 Alumni aus der Zeit in Peking und über 200.000 seit der Neugründung in Taiwan. Die FJCU ist eine umfassende Universität unter der direkten Autorität des Heiligen Stuhls, deren Abschlüsse von der UNESCO anerkannt sind und die in Europa und Amerika ein hohes akademisches Ansehen genießt.
Das Institut für deutsche Sprache und Kultur
Nach der Neugründung der Fu Jen Catholic University 1963 in Taiwan wurde im Fachbereich Fremdsprachen und Literatur auch eine Abteilung für Deutsch eingerichtet. Im Jahr 1967 gründete dann Prof. Franz Giet (SVD) den Fachbereich für deutsche Sprache und Literatur, gefolgt vom Graduierteninstitut für deutsche Sprache und Literatur im Jahr 1974, eingerichtet von Dr. Arnold Sprenger (SVD). 1996 fusionierten das Graduierteninstitut und der Fachbereich. Seit August 2005 lautet der Name des neuen Fachbereichs „Institut für deutsche Sprache und Kultur“.
Kursangebot und Veranstaltungen
Am Institut werden neben der Sprachausbildung zahlreiche weitere Kurse zu den Kulturen der deutschsprachigen Länder, deren Geschichte und Gesellschaft, Literatur und Übersetzung gelehrt. Praxisbezogene Wahlkurse ergänzen das Angebot hinsichtlich der individuellen Karriereplanung. Bis zu 20 Studierende können sich für einen einjährigen Sprachaufenthalt am Institut für internationale und interkulturelle Kommunikation (IIK) der Universität Bayreuth bewerben. Weitere Studienmöglichkeiten gibt es an den Partneruniversitäten in Deutschland und Österreich. Außerdem erfahren Studierende auf verschiedenen Veranstaltungen des Instituts für deutsche Sprache und Kultur deutsche Lebensart: Auf dem jährlich stattfindenden Oktoberfest, beim weihnachtlichen Gesangswettbewerb oder zu den thematisch wechselnden Inhalten des monatlichen Treffpunkts „Deutsche Ecke“.
Wir freuen uns, unser Angebot für die Studierenden durch die Teilnahme an der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) erweitern und vertiefen zu können.
Nanzan-Universität
Die Nanzan-Universität wurde 1949 von der katholischen Ordensgemeinschaft der Steyler Missionare (Societas Verbi Divini, SVD) gegründet. Sie umfasst acht Fakultäten mit rund 10.000 Studierenden und orientiert sich an ihrem Leitmotiv Hominis Dignitati („Für die Würde des Menschen“). Da viele ihrer Präsidenten deutsche Steyler Missionare waren, pflegt die Universität seit ihrer Gründung enge Beziehungen zu Deutschland.
Viele Studierende der Abteilung für Deutsche Studien verbringen einen kürzeren oder längeren Studienaufenthalt im deutschsprachigen Raum. Dort sammeln sie vielfältige akademische und interkulturelle Erfahrungen und erweitern ihren Horizont.
Die Nanzan-Universität befindet sich in Nagoya, einer der größten Städte Japans zwischen Tokio und Osaka. Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe von Toyota, dem weltweit bekannten Zentrum der japanischen Automobilindustrie, und ist zugleich ein bedeutender Industriestandort mit zahlreichen Unternehmen, die enge Beziehungen zu Deutschland unterhalten.
An der Abteilung für Deutsche Studien der Fakultät für Fremdsprachen lehren sieben hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten; derzeit studieren dort rund 200 Studierende. Die Lehrenden vertreten ein breites Spektrum an Fachgebieten, darunter Literatur, Fremdsprachendidaktik, Kunst, Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der deutschsprachigen Länder.
Ein besonderes Merkmal der Nanzan-Universität ist die Möglichkeit, sich wissenschaftlich mit Deutsch als Fremdsprache (DaF) zu beschäftigen. Sowohl im Bachelorprogramm für Deutsche Studien als auch im Graduiertenprogramm für Internationale Kultur- und Regionalstudien können Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache (DaF) verfasst werden.







