Seit 2022 veranstaltet die Friedrich-Schiller-Universität Jena in enger Kooperation mit mehreren ostasiatischen Partneruniversitäten eine dreiwöchige Sommerschule in Erfurt.
 
Als Lehrende sind angehende Bachelor- und Masterstudierende des Fachbereichs Deutsch als Fremd- und Zweitsprache aktiv. Während der Durchführung des Projekts werden sie von erfahrenen TutorInnen bei der Erstellung der Unterrichtsmaterialien unterstützt. Die Organisation liegt in den Händen von Minghui Liu, Doktorandin am Lehrstuhl für Didaktik und Methodik DaFZ.
 
 
Die grundlegende Idee der Sommerschule besteht darin, dass die angehenden Lehrenden die Sommerschule weitgehend selbstständig vorbereiten und gestalten. Die dreiwöchige Unterrichtsphase wird durch tägliche Reflexionsphasen begleitet, bei denen sich die Studierenden über ihre Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit sowie ihre Beobachtungen des Unterrichts von Kommilitoninnen und Kommilitonen austauschen. Die Lernenden wurden in multinationale Gruppen der Niveaus A1, A2 und B1 eingeteilt und erlebten während der Zeit in Erfurt, dass Deutsch bereits auf den unteren Niveaustufen als ein Werkzeug dienen kann, um gemeinsam komplexe Inhalte zu erarbeiten und gegenseitiges Verstehen zu vertiefen.
 

 

 

Zusätzlich zu den täglichen zwei Unterrichtseinheiten von je 90 Minuten werden jeden Nachmittag verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten.

 

Sowohl für die Lernenden als auch für die Lehrenden stellt diese Sommerschule eine wertvolle Lernmöglichkeit dar, bei der sie Deutsch als Handlungsmittel in ihrem eigenen Studienleben und zukünftigen Berufsfeld erleben und reflektieren können.