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Fu Jen Catholic University
Die Universität wurde ursprünglich 1925 von einer Gruppe benediktinischer Mönche als Fu Jen Akademie in Peking gegründet und zwei Jahre später in Fu Jen Universität umbenannt. „Fu Jen” stammt aus den Analekten des Konfuzius: Freunde durch die Künste finden und durch solche Freundschaften Tugend kultivieren. Steyler Missionare (die Gesellschaft des Göttlichen Wortes) übernahmen 1933 die Verwaltung. 1952 wurde die Fu Jen Universität in die Peking Normal University eingegliedert.
Die Gesellschaft des Göttlichen Wortes (SVD) ist eine Ordensgemeinschaft päpstlichen Rechts in der römisch-katholischen Kirche. 1959 wurde die Wiedereinrichtung der Fu Jen Universität in Taiwan vom hiesigen Bildungsministerium genehmigt. 1961 nahm der Masterstudiengang in Philosophie die Rekrutierung auf, und 1963 wurden offiziell Bachelorstudiengänge in drei Colleges eröffnet.
Die FJCU heute
Die FJCU besteht aus 12 Fakultäten und der School of Continuing Education (SOCE). Es werden 50 Bachelor-Studiengänge, 49 Master-Studiengänge, 24 berufsbegleitende Master-Studiengänge, 12 Doktorandenprogramme, 16 SOCE-Bachelor-Studiengänge und ein zweijähriger berufsbegleitender Studiengang angeboten. Die FJCU hat Partnerschafts-Abkommen mit mehr als 400 Institutionen weltweit geschlossen. Derzeit gibt es 26.000 Studierende, mehr als 12.000 Alumni aus der Zeit in Peking und über 200.000 seit der Neugründung in Taiwan. Die FJCU ist eine umfassende Universität unter der direkten Autorität des Heiligen Stuhls, deren Abschlüsse von der UNESCO anerkannt sind und die in Europa und Amerika ein hohes akademisches Ansehen genießt.
Das Institut für deutsche Sprache und Kultur
Nach der Neugründung der Fu Jen Catholic University 1963 in Taiwan wurde im Fachbereich Fremdsprachen und Literatur auch eine Abteilung für Deutsch eingerichtet. Im Jahr 1967 gründete dann Prof. Franz Giet (SVD) den Fachbereich für deutsche Sprache und Literatur, gefolgt vom Graduierteninstitut für deutsche Sprache und Literatur im Jahr 1974, eingerichtet von Dr. Arnold Sprenger (SVD). 1996 fusionierten das Graduierteninstitut und der Fachbereich. Seit August 2005 lautet der Name des neuen Fachbereichs „Institut für deutsche Sprache und Kultur“.
Kursangebot und Veranstaltungen
Am Institut werden neben der Sprachausbildung zahlreiche weitere Kurse zu den Kulturen der deutschsprachigen Länder, deren Geschichte und Gesellschaft, Literatur und Übersetzung gelehrt. Praxisbezogene Wahlkurse ergänzen das Angebot hinsichtlich der individuellen Karriereplanung. Bis zu 20 Studierende können sich für einen einjährigen Sprachaufenthalt am Institut für internationale und interkulturelle Kommunikation (IIK) der Universität Bayreuth bewerben. Weitere Studienmöglichkeiten gibt es an den Partneruniversitäten in Deutschland und Österreich. Außerdem erfahren Studierende auf verschiedenen Veranstaltungen des Instituts für deutsche Sprache und Kultur deutsche Lebensart: Auf dem jährlich stattfindenden Oktoberfest, beim weihnachtlichen Gesangswettbewerb oder zu den thematisch wechselnden Inhalten des monatlichen Treffpunkts „Deutsche Ecke“.
Wir freuen uns, unser Angebot für die Studierenden durch die Teilnahme an der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) erweitern und vertiefen zu können.







